Offen sein für Wahrnehmungen mit allen Sinnen – Erkennen zulassen, erlernen und verinnerlichen – ohne Licht keine Farben – Gegensätze, Kontraste erweitern die Wahrnehmung – Licht und Schatten – kreativer Umgang mit dem was wir glauben zu sehen oder was wir sehen wollen – wichtig zu wissen ‚Es ist Alles da‘ und ‚Alles möglich‘




Ein sonniger Tag im September um die Mittagszeit – Kulisse – offene Garage, Wellpappenbaum (Objekt) auf Fahrgestell, Schatten des selben auf dem Betonboden der Garage,über 30 Jahre alt,rissig,fleckig, ich sehe,bin faszieniert, laufe die Kamera und Stativ holen, mache Fotos vom Baumschatten auf dem alten Garagenboden, in diesem Moment bin ich eingefangen von diesem Anblick und muß ihn festhalten, ich spiele mit dem Schatten, fahre das Objekt mal hierhin mal dahin und komme doch immer wieder auf den Garagenboden zurück – jetzt erst wärme ich mich in der Septembersonne auf und denke über das eben erlebte nach
der dritte oder vierte Tag danach – ich sichte die gemachten Fotos und vergrößere sie, ich will und werde denSchatten des Baumes von dem Garagenboden trennen und ihn zu einem eigenständigen Bild mit eigener Stuktur machen, Strukturfotos von Gepflasterten Strassen kommen dafür in Frage, gefunden im eigenen Archiv, nun heist es Struktur und Schatten zusammen zu bringen, das verdichtetes Schattenbild erhält Leben(Struktur) – er wurde ins Licht geholt im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Farben zeigen es uns.